Stadt Weimar, Haus der Weimarer Republik, Realisierungs- und Ideenwettbewerb

Der Wettbewerbsbeitrag stellt mit seinen eigenständigen Formen und deren Gefüge bewusst eine klare Haltung zum heterogenen städtebaulichen Kontext dar. Der Neubau versteht sich als perfekt funktionierende Vergrößerung des Bestandes. Mit der Anordnung des Baukörpers und der Plätze sowie Gemeinschaftsflächen soll eine Verflechtung der Wege und Plätze entstehen, die Gemeinschaft bildet und nicht Abgrenzung. Zusammengehörigkeit und nicht Abschottung. Das Konzept basiert auf einer wohlproportionierten Form als auch Ausrichtung und soll sich harmonisch in das bestehende Ensemble einfügen, welche durch die sensible Anordnung eine Spannung erzeugt, die klare Geometrien erzeugt und gleichzeitig die gewünschte städtebauliche Kante schafft, welche den Bereich des Parkes mit dem Spielplatz einfasst. Der Ideenteil sieht eine winkelförmige Struktur von Gebäuden vor, die individuelle Platz- und Hofsituationen enstehen lässt, welche in klar erkennbarer Weise den Straßen- und Ortraum definieren. Diese städtebaulichen Momente, die so generiert werden, sind prägend für den Ort und stiften eine wiedererkennbare zeigenössische Identität.




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