Erweiterung Kreismuseum Syke, Hochbaulicher Realisierungswettbewerb, Auslober: Landkreis Diepholz

Ziel war es, eine zeitgemäße Haltung zu der Gestaltung des Gebäudes zu entwickeln und dieses durch einfache, wirtschaftliche aber anspruchsvolle Mittel umzusetzen. Das bedeutet, durch geschickte Details und dem Vermeiden von unnötigen sowie störenden Bauelementen eine klare Form und spannende Architektur zu schaffen. Eine Lochfassade, die in einen spannenden Rhythmus gesetzt wird und über eine entsprechende Komposition verfügt, soll den eigenständigen Charakter des Gebäudes unterstreichen. Die Platzgestaltung der Außenbereiche soll Räume der Begegnung schaffen, die zu den jeweiligen Ebenen und Funktionsbereichen die adäquate außenräumliche Kulisse bieten soll.


Der Wettbewerbsbeitrag stellt mit seinen eigenständigen Formen und deren Gefüge bewusst eine klare Haltung zum heterogenen städtebaulichen Kontext dar. Der bewusste Formendialog zu der bestehenden Bebauung äußert sich durch die Grundformen die der Neubau aufweist. Mit der Anordnung des Baukörpers und der Plätze sowie Gemeinschaftsfächen soll eine Verflechtung der Wege und Plätze entstehen, die Gemeinschaft bilden soll und nicht Abgrenzung. Zusammengehörigkeit und nicht Abschottung. Das Konzept basiert auf eine wohlproportionierten Form als auch Ausrichtung und soll sich harmonisch in das bestehende Ensemble einfügen, welche durch die versetzte Anordnung eine Spannung erzeugt, die klare Kanten unterbricht und durch Vor- und Rücksprünge, spannende räumliche Situationen entstehen lässt. Diese städtebaulichen Momente, die so generiert werden, sind prägend für den Ort und stiften eine wiedererkennbare Identität, letzlich auch für den Neubau.

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