Neubau Internatsgebäude und Zweifeld Sporthalle Gymnasium Weierhof Bolanden
mit Tiemann-Petri Koch Planungsgesellschaft mbH / Planungsgruppe Landschaft und Raum




Neubau Internatsgebäude und Zweifeld Sporthalle Gymnasium Weierhof Bolanden
mit Tiemann-Petri Koch Planungsgesellschaft mbH / Planungsgruppe Landschaft und Raum




11/2023_Neubau Pflegeheim und Punkthäuser Wiedenhöfer-Stift-Areal Herrenberg_1.Preis (bei kreugerwilkins architekten LPH 2-5)


Bauherr: Investor, Projektleitung: Echsler Architekten, Auftragsart Direktbeauftragung in Zusammenarbeit mit Echsler Architekten, Planung 2020



Bauherr: Betz & Schlichenmaier Baupartner Gmbh, Planung 2020



Die Zielsetzung für die beiden Häuser war es, ein Konzept vorzusehen, welches den Gedanken eines nachbarschaftlich orientierten Wohnens fördern soll. Durch organisatorische und bauliche Maßnahmen, sollen notwendige Funktionen gebündelt und die Kommunikation, sowie das Verantwortungsgefühl der Bewohner für die Hausgruppe gestärkt werden. Dies wird durch einen Bewohnertreffpunkt im gemeinschaftlichen Hofbereich und diegemeinsam genutzte Gartenanlagen, als auch gemeinschaftliche Abstellflächen für Recycling erreicht.
Jahrzehntelang war das Grundstück, geprägt durch das alte Rathaus, ein Ort mit öffentlichem Charakter und mit einer Platzsituation zur Straße hin. Ziel unseres Beitrages ist es einen Teil dieses städtebaulichen Momentes zu erhalten, indem eine besondere Eingangssituation geschaffen wird, die einladend wirkt und den Raum zur Straße hin öffnet. Durch geschicktes Umformen der Baukörper entstehen dadurch Räume, die auf der einen Seite ein großzügiges Entree und auf der anderen eine Spielplatzsituation enstehen lassen.
Durch diesen Zwischenbereich zieht sich ein Grünzug zwischen den zu errichtenden Gebäuden auf der Ost-West Achse, der den Stadtraum mit neu gepflanzten Bäumen und Grünanlagen deutlich aufwertet.

Quartier am Wiener Platz (ehem.Schoch-Areal), Baufeld Süd in Stuttgart-Feuerbach, Los 3

Auslober GEIGER & Co. Immobilien GmbH, Projektleitung Li-PE Architekten / Echsler Architekten, Planung 2019
Das Gebäude ist Bestandteil einer Blockrandbebauung mit der Besonderheit einer Zäsur als Öffnung des Blocks zum Innenbereich auf seiner Westseite. Vorgeschlagen wird eine eigenständige, in Ihrer Farbigkeit zurückhaltende, elegante Fassade mit modern interpretierten Anklängen an den geometrischen Jugendstil, wie er auch in Stuttgart präsent war und teilweise heute noch ist. Die symmetrisch angelegte Straßenseite spiegelt die Symmetrie in den Grundrissen wider, wird aber im Bereich des Treppenhauses und der Penthouse-Ebene durch das Spiel mit den Treppenhausfenstern und reliefartigen Strukturen in der keramischen Oberfläche bewusst gebrochen. Die gewählte
Materialität und Farbgebung sollen dem Gebäude zusammen mit dem Bogen, als an vielen Stellen wiederkehrend es gestalterisches Element, eine in der Reihe unverwechselbare Adresse zuweisen. Vertikal ist die Fassade klar in die drei Bereiche Sockel – Mittelteil – Dach gegliedert. Die Verwendung des Klinkermaterials mit Flächenversätzen an Sockel,
Geschossübergängen und am Treppenhaus sowie die Vor- und Rücksprünge an den Loggien und Balkonen erzeugen Tiefe und Vielschichtigkeit in der Fassade.

Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH
Werbener Straße 3
03046 Cottbus

Städtebaulich orientiert sich die neue Bebauung an der gründerzeitlichen Bebauung des Stadtzentrums und der ursprünglichen recht geschlossenen Bebauung entlang der Briesmannstraße und bewahrt somit die charakteristische Stadtstruktur. Daher wurde der Blockrand vervollständigt und entlang der Franz-Mehring-Straße, auch auf Grund der Schallemissionen, komplett – und entlang der Briesmannstraße großteils – geschlossen gehalten.
Zur Ostrower Straße bleibt der Blockrand zwar bewahrt, öffnet sich jedoch zu Gunsten eines kleinen Quartierplatzes, wobei die neue Mitte des Blocks abgeschirmt wird und für die Bewohner des Baufeldes vorgesehen ist: Die erhöhten Gebäude erinnern an das, in der Gründerzeit typische, Hochparterre und bedienen sich dessen Vorteile: Entfernung der Erdgeschosswohnungen von der Straße und deren Emissionen sowie kein direkter Einblick und private und abgeschirmte Freiräume auf der Insel. Gleichzeitig entsteht so ein belichteter und durchlüfteter „Sockel“, in dem die Stellplätze, Technik, Lager- und Kellerräume untergebracht sind. Die neue Bebauung sieht lediglich drei Häusertypen vor: Ein L-Riegel zur Abschirmung der Franz-Mehringstraße, als Laubengangtyp für die Sonderwohnformen für Senioren und WGs. Zwei Riegel für den sozialen Wohnungsbau entlang der Briesmannstraße zur Schaffung einer ruhigen, privaten Mitte, sowie Punkthäuser und ein Riegel für die frei finanzierten Miet- und Eigentumswohnungen.


Baugebiet Schauinsland Ludwigsburg
Neckarweihingen Los 3
Bauherr: Betz und Schlichenmaier / BauPartner GmbH, Projektleitung: Li-PE Architekten / Echsler Architekten /ina Ketterer freie architektin, Planung: 2018


Die Zielsetzung für die Wohnhäuser war es, ein Konzept vorzusehen, das den Umgang mit der Topograhphie und der Ausrichtung der Wohnräume zum Platz und nach Süd-Osten hin in einer ausgewogenen sowie sinnvollen Art und Weise ermöglichen soll. Durch die städtebaulich geforderte Anhebung der Fußbodenhöhe im Erdgeschoss wurde auch die Herausforderung der barrierefreien Erschließung als entwurfsbestimmendes Element angesehen und elegant gelöst.
Alle Wohnungen im Haus sind barrierefrei. Viele der Wohnungen sind flexibel in der Anzahl der Zimmer und können so den Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden, so dass aufgrund des variantenreichen Wohnungsmixes alle Altersgruppen und alle Lebensformen bedient werden.
Das Gebäude orientiert sich nach Südosten zum Quartiersplatz. Dort hat es zu Gunsten einer eindeutigen Adressbildung den Haupteingang. Von dort aus gelangt man über den Erschließungskern mit dem Aufzug und den Treppen in alle Geschosse. Alle Wohnungen sind über einen Laubengang erschlossen, was den Vorteil bringt, dass nur 1 Aufzug für das komplette Haus benötigt wird und somit später auch nur für 1 Aufzug die Betriebskosten anfallen werden.
Im Konzept wurden auch Gedanken eines nachbarschaftlich orientierten Wohnens eingebaut. Durch verschiedene Kommunikationsflächen soll eine Interaktion der Bewohner gefördert werden. Neben den Flächen im EG mit Spielflächen und großzügigen Sitzmöglichkeiten besonders hervorzuheben ist die großzügige Dachterrasse, die allen Bewohnern zur Verfügung steht und dem öffentlichen Charakter des Standortes mit dem Quartiersplatz Rechnung trägt.

Ein forschendes Bauprojekt
zum genossenschaftlichen Wohnen in der Messestadt Riem, München
Auslober: Kooperative Gross Stadt, Baugenossenschaft, Projektleitung: Li-PE Architekten, Planung:2017
Der Wettbewerbsbeitrag stellt mit seinen eigenständigen Formen und deren Gefüge bewusst eine klare Haltung zum heterogenen städtebaulichen Kontext dar. Der Neubau versteht sich als perfekt funktionierende Ergänzung des Bestandes. Mit der Anordnung des Baukörpers und der Plätze, sowie Gemeinschaftsflächen soll eine Verflechtung der Wege und Plätze entstehen, die Gemeinschaft bildet und nicht Abgrenzung. Zusammengehörigkeit und nicht Abschottung. Das Konzept basiert sowohl auf einer wohlproportionierten Form, als auch Ausrichtung. Es soll sich harmonisch in das bestehende Ensemble einfügen, welches durch die sensible Anordnung eine Spannung erzeugt, die klare Geometrien darstellt und gleichzeitig die gewünschte städtebauliche Kante schafft. Diese wertet den Bereich der Kreuzung Heinrich-Boll-Straße und Elisabeth-Mann-Borgese-Strasse funktional und gestalterisch sinngemäß auf. Der nördliche Bebauungsteil sieht eine winkelförmige Struktur von Gebäuden vor, die individuelle Platz- und Hofsituationen enstehen lässt, welche in klar erkennbarer Weise den Straßen- und Ortraum definieren. Diese städtebaulichen Momente, die so generiert werden, sind prägend für den Ort und stiften eine wiedererkennbare zeitgenössische Identität die mit dem vorgeschlagenen Gebäude perfekt vollendet wird.


