Ein forschendes Bauprojekt

Ein forschendes Bauprojekt

zum genossenschaftlichen Wohnen in der Messestadt Riem, München

Auslober: Kooperative Gross Stadt, Baugenossenschaft, Projektleitung: Li-PE Architekten, Planung:2017

Der Wettbewerbsbeitrag stellt mit seinen eigenständigen Formen und deren Gefüge bewusst eine klare Haltung zum heterogenen städtebaulichen Kontext dar. Der Neubau versteht sich als perfekt funktionierende Ergänzung des Bestandes. Mit der Anordnung des Baukörpers und der Plätze, sowie Gemeinschaftsflächen soll eine Verflechtung der Wege und Plätze entstehen, die Gemeinschaft bildet und nicht Abgrenzung. Zusammengehörigkeit und nicht Abschottung. Das Konzept basiert sowohl auf einer wohlproportionierten Form, als auch Ausrichtung. Es soll sich harmonisch in das bestehende Ensemble einfügen, welches durch die sensible Anordnung eine Spannung erzeugt, die klare Geometrien darstellt und gleichzeitig die gewünschte städtebauliche Kante schafft. Diese wertet den Bereich der Kreuzung Heinrich-Boll-Straße und Elisabeth-Mann-Borgese-Strasse funktional und gestalterisch sinngemäß auf. Der nördliche Bebauungsteil sieht eine winkelförmige Struktur von Gebäuden vor, die individuelle Platz- und Hofsituationen enstehen lässt, welche in klar erkennbarer Weise den Straßen- und Ortraum definieren. Diese städtebaulichen Momente, die so generiert werden, sind prägend für den Ort und stiften eine wiedererkennbare zeitgenössische Identität die mit dem vorgeschlagenen Gebäude perfekt vollendet wird.

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